Montag, 10. April 2017

[Interview] mit Anton Serkalow

Wenn ihr meine letzten Posts verfolgt habt, werdet ihr mitbekommen haben, dass es "Vakkerville-Mysteries - Teil 1: Dämmergrau" von Anton Serkalow zu meinem Buch des Monats geschafft hat. Schaut gern noch einmal rein, falls ihr den Beitrag verpasst habt. :) Dort findet ihr weitere Infos zum Buch sowie einen Link zu meiner Rezension.

Jedenfalls durfte ich ein tolles Interview mit Anton führen und ihn für euch ausquetschen. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Antons Antworten sind wirklich sehr informativ und aufschlussreich. Besonders Hundebegeisterte dürfte die Antwort zur letzten Frage interessieren, auch wenn es darin nicht um Bücher geht. :) 

Nun aber noch einmal kurz: Wer ist Anton Serkalow?

Anton Serkalow wuchs in einer Plattenbausiedlung irgendwo im Ostblock auf. Dort las er nicht nur Alexander Wolkow, Stanislaw Lem und die Gebrüder Strugatzki, sondern auch den verbotenen Karl May. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war Serkalow u.A. Hausbesetzer, Wahlkampfhelfer für einen Provinzabgeordneten, Gebäudereiniger, Rodeoreiter und Bassist in einer Metalband. Weil er den Sänger im Streit mit einer Axt bedrohte, wurde Anton Serkalow in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Dort begegnete ihm die ägyptische Katzengöttin Bastet und der Kapitän der »Nautilus«. Nach seiner Entlassung zog er in ein anderes Land und eröffnete eine Musikkneipe, die er mit Einzug der Gentrifizierung verkaufte. (Heute ist dort ein veganes Mütter-Café) Er las die Bücher »Herr Lehmann« von Sven Regner, »Niceville« von Carsten Stroud und diverse Werke von Stephen King. Spielte die Videogames »Resident Evil 1« und »Silent Hill 2«. Schaute die TV-Serien »Kingdom Hospital«, »Twin Peaks«, »Geister« und »American Horror Story«. Mittlerweile lebt Anton Serkalow mit seiner Gefährtin, Hund und Katzen auf dem Land und arbeitet als Dogcoach.

Zu seinem Internetauftritt kommt ihr hier.


Hier ist für euch das versprochene Interview:



Steffi:
In "Vakkerville Mysteries: Dämmergrau" lernen wir viele sehr unterschiedliche Charaktere kennen. Wie schaffst du es, allen so viel Tiefgründigkeit zu verleihen?

Anton:
Das ist tatsächlich nicht mein, sondern der Verdienst meiner Frau. Sie ist meine erste Testleserin und Kritikerin, bzw. rede ich schon während des Schaffensprozesses, bevor ich anfange "wirklich" zu schreiben mit ihr. Sie ist Psychologin, speziell: Verhaltenstherapeutin. Letzteres ist von daher wichtig, weil dieses psychologische Modell weniger von vorherbestimmten Eigenschaften/Trieben etc. (wie die z. B. Psychoanalyse) ausgeht, sondern immer nach der Motivation fragt. Was bringt eine Person, also in meinen Fall dann den Charakter, dazu, so oder so zu agieren, zu reagieren. Es geht immer um positive und negative Verstärkung. Damit lande ich dann ganz schnell bei den Grundlagen des (handwerklich sauberen) Schreibens. Was ist das Ziel des Protagonisten? Welche Steine lege ich ihm in die Wege? Wie reagiert er/sie und schon fließt die Geschichte wie von selbst.


Steffi:
Welchen deiner Charaktere magst du am liebsten und warum?

Anton:
Auf jeden Fall Samira. Sie ist stark durch die Figur der Personenschützerin mit orientalischen Background in der ziemlich genialen skandinavischen TV-Serie "Protectors" beeinflusst. Ich mag Figuren, die stark und verletzlich sind. Die dementsprechend auch vielfältig reagieren. Nichts ist schwieriger als Autor, als das Klischee zu vermeiden. Bei Samira bin ich im ersten Teil vor dem ersten Testleser, ganz tief in den Klischeetopf getappt. Der hat mich dann aber zum Glück rausgeholt. (Danke Frank, an dieser Stelle!)
Fabio mag ich inzwischen auch sehr. Er hat sich ja tatsächlich selbstständig gemacht. (Ich erläutere das im Anhang zum zweiten Teil. Vorher wäre es ein Spoiler!) Damit bekam er eine Tiefe, die mich selbst fasziniert hat.


Steffi:
Im 1. Band führen alle Erzählstränge in einem Feinschmeckerlokal zusammen. Wie ist es dir gelungen, den roten Faden im Hinterkopf zu behalten? Musstest du dir einen (schriftlichen) Plan machen?

Anton:
Den Faden, bzw. den Plot habe ich immer vor mir. Ich gehöre zu den Autoren, die tatsächlich vorher ziemlich detailliert plotten. Hier war das Bild, das ich verwendet habe eine Schneeflocke. Im Zentrum ist der Überfall und dort mussten alle Stränge hinführen. Im ersten Entwurf war es sogar so, dass ich die einzelnen Stränge, chronologisch, aber immer wieder zwischen den Protagonisten wechselnd, zum Überfall hingeführt habe. Mein erster Testleser (wieder Frank:-)) fand das eher langweilig. Er meinte, dass in vielen Strängen, am Anfang zu wenig passiert, während der Überfall doch ziemlich fulminant sei. Also habe ich mich für die Variante entschieden, dass der Überfall immer wieder der Ausgangspunkt ist, von dem dann (zurück) gegangen wird. Das kam dem Bild der Schneeflocke am Nächsten.


Steffi:
Kannst du uns schon verraten, was in Band 2 und 3 auf deine Leser zukommen wird?

Anton:
Na ja, im zweiten Teil werden, wie es sich für eine gute Geschichte gehört, einige Figuren dran glauben müssen. Es werden einige Fragen beantwortet und ansonsten wird noch mal die große Keule rausgeholt. Ich finde selbst, in einem zweiten Teil muss es so richtig auf den Sack geben. So dass man das Gefühl hat, selbst wenn eine kleine Schlacht gewonnen wurde, den Krieg werden die Protagonisten nicht gewinnen. Im dritten Teil werden dann die Hauptfiguren und ihre Erzählstränge im "Spiegelgrund" zusammenlaufen. Ich werde sehr viel auflösen, sehr viele Fragen beantworten, aber auch ein paar Sachen offen lassen. Auf jeden Fall werden sich alle (in meinen Augen wichtigen) Figuren ihrer "Erlösung" stellen (müssen). Ob sie auch im klassischen Sinne erlöst werden? Wer weiß.


Steffi:
Du hast ein Faible für "Resident Evil", "Silent Hill" und "American Horror Story". Welche und wie viele Elemente aus den Videospielen und der Serie sind in Vakkerville Mysteries eingeflossen?

Anton:
Ich bin in meinen Schreiben an sich sehr stark durch Film und Serien beeinflusst. U. a. habe ich auch einen ziemlich guten Drehbuchschreiben-Kurs hinter mir. Gerade das berühmte "Show don't tell" kann man z. B. ganz gut beim Schauen von Stummfilmen lernen.

Von der Serie "Lost" habe ich z. B. für den dritten Teil die Technik der Zukunftsperspektive übernommen. Also nicht nur die klassischen Rückblenden, um zu zeigen, wie es zu irgendetwas kam, sondern eben auch die Ideen, wie etwas später sein könnte.

Bei Games ist es so, dass "Resident Evil 1" und "Silent Hill 2" mich damals von der Atmosphäre her wirklich begeistert haben.
Ich erinnere mich zu gerne daran, dass ich "Resident Evil" mit einem Kumpel nächtelang gemeinsam gespielt habe. Der eine hat immer gesagt, geh mal da lang, mach mal das. Irgendwann haben wir uns im Spiel kaum noch getraut eine Tür zu öffnen und wenn dann ... dann wieder diese Soundkulisse kam ... hat der andere sofort gestöhnt: Raus da. Zurück.
Am geilsten war dieser Flur, durch den man bereits hundertmal gegangen ist und auf einmal springt da dieser Zombiehund durchs Fenster. Wir haben echt auf der Couch gestanden und uns angeschrieen. Sowas hatte vorher noch kein Film geschafft.
Bei "Silent Hill 2" hat mich die Symbolik hinter der Story und vor allem die Story selbst total von den Socken gehauen. Es ist eine der besten Horror-Mystery-Geschichten, die es für mich gibt. So in sich plausibel und faszinierend. Alles ergibt am Ende einen Sinn. Und das ist wirklich nicht mit dem Scheiß in der Verfilmung zu verwechseln! Atmosphärisch macht der Film zwar alles richtig, aber die Erklärung, was Silent Hill ist, warum es so ist, wie es ist ... bäh ... ich könnte echt k... :-)


Steffi:
Deine Buch-Reihe ordnet sich neben dem Thriller-, Krimi- und Horror-Genre auch in den Mystery-Bereich ein. Glaubst du selbst an Übernatürliches?

Anton:
Als Mensch tatsächlich eher nicht. Da denke ich eher, dass alles seine Ursachen in der Psyche hat. Wenn man allerdings davon ausgeht, dass Wahrnehmung eh nur ein chemischer Prozess zwischen Synapsen im Hirn ist ... dann kann es natürlich auch Übernatürliches geben. Denn was jeder als Realität für sich wahrnimmt ... Wie heißt es in dem bekannten SF-Film so schön? "Was ist die Matrix?".
Als Autor fasziniert mich die Möglichkeit und bietet mir eben sehr viele, wunderbare Metaphern um Geschichten zu erzählen. Gerade eben die "Aufarbeitung von psychischen Problemen" u.Ä..


Steffi:
Gibt es bereits ein weiteres Buch, an dem du schreibst oder zumindest eine Idee? Und kannst/möchtest du uns schon etwas dazu verraten?

Anton:
Ich werde auf jeden Fall mit Vakkerville weiter machen. Mich fasziniert die Idee, dass ich eine Welt kreiert habe, in der ich viele Geschichten in verschiedenen Zeiten, mit verschiedenen Figuren erzählen kann. Die aber auch immer wieder zusammen hängen. Konkret habe ich bereits Teil 4 und 5 geplottet. Das werden sog. "Stand Alone" Stories, die aber auch ein paar Hints für die Eingeweihten bereit halten werden. Teil 6 besteht grob als Exposé, hier plane ich dann Teil 4 und 5 mit der Trilogie (oder neudeutsch 1. Season) zusammenzubringen. Und wenn ich ehrlich bin. Teil 7 und 8 schwirren in groben Skizzen auch schon rum.:-)


Steffi:
Du hast nicht nur privat mit Hunden zu tun, sondern arbeitest auch beruflich als Dogcoach. Wie sieht das Coaching genau aus und wie kräftezehrend und enervierend ist die Arbeit mit den Menschen (ich nenne hier bewusst nicht den Hund ;-))

Anton:
Die Frage ist auf jeden Fall schon einmal richtig gestellt.:-) Denn es liegt immer an den Menschen, niemals am Hund. Darüber könnte ich alleine schon ein Buch schreiben. (Vielleicht mache ich das auch mal. Ratgeber verkaufen sich ja wohl ganz gut.)
Im Grunde ist ziemlich einfach:
Man muss Hunde (nicht nur die, aber über die reden wir hier ja) als Persönlichkeiten begreifen. Man muss mit ihnen kommunizieren, interagieren. Da Hunde, auf Grund ihres Intellektes niemals in der Lage sein werden, auf unserer Kommunikationsebene zu agieren, müssen wir es tun!
Wir müssen uns anschauen, was für ein Wesen ist der Hund im allgemeinen. Was für ein Wesen ist mein Hund im speziellen.

© Anton Serkalow
Ich war jahrelang eher der Katzenmensch. Katzen sind Eigenbrödler, total arrogant, neurotisch ... Dann, in einer meiner (gesundheitlichen) dunkelsten Phasen meines Lebens, kam mein erster Hund. (Meine Frau hatte schon früher welche.) Ein hochsoziales Wesen! Der ununterbrochen mit mir kommunizieren wollte. Was ich nicht verstand. Hunde kommunizieren z. B. sehr agressiv, ohne wirklich agressiv zu sein. Es ist ihre Sprache.

Ich war am Anfang total überfordert. Hunde sind so dermassen soziale Wesen, ich behaupte sogar, viel sozialer als Menschen. Sie sind hochgradig empathisch. Sie leben nur im Augenblick usw.
Unser Hund war dann auch noch ein ehemaliger südeuropäischer Straßenhund. Also ein ganz "gestörter" Kerl.:-)
Irgendwann habe ich dann angefangen, mich mit dem Wesen Hund zu beschäftigen. Habe mich eingelesen, habe mir Dokus über Wölfe und Rudelverhalten (da ist wieder die Kommunikation) angeschaut. Wir haben uns auch Hilfe von einem professionellen Trainer geholt.

Mittlerweile sehe ich es so wie Martin Rütter (der von VOX): Die meisten Leute in Deutschland, die einen Hund haben, sollten eigentlich keinen haben. Denn fast alle Probleme entstehen dadurch, dass sie eigentlich keine Zeit für den Hund haben. Man darf ein so soziales Wesen wie einen Hund niemals länger als 4 Stunden alleine lassen. Wenn man dann mit ihm "gassi" geht, dann kann es nicht sein, dass man dabei auf dem Smartphone rumwischt, oder sich die ganze Zeit mit anderen unterhält und den Hund nur an der Leine hinter sich herschleift. Man muss mit dem Hund ununterbrochen kommunizieren und interagieren. Dann "funktioniert" er auch. Bzw. dann funktioniert das gemeinse Agieren.

Wenn man dies tut, dann ist auch das Handling eines scheinbar komplizierten, oder sogar agressiven Hundes sehr einfach. Allerdings beschäftigt man sich dann auch ca. 6 - 8 Stunden am Tag mit dem Tier. Ich meine wirklich beschäftigen. 2 Stunden spazieren gehen, ohne ein Wort zu dem Hund zu sagen, oder mit ihm zu spielen, ihn nur "anzukacken" wenn er mal was "falsch" macht, ist es eben nicht. Jede Verhaltensauffälligkeit des Hundes ist immer nur eine Spiegelung dessen, was sein Mensch (oft natürlich unbewusst) falsch gemacht hat. Ich könnte jetzt tatsächlich Beispiele bringen ...
Na gut. Eins. Es gab tatsächlich mal einen Typen, der schon seit Jahren einen Retriever (also schon einen recht großen Hund) hatte und nicht einmal wusste, dass eine eingezogene Rute "Angst" bedeutet. Den Hund aber bestraft hat, wenn er zu einem anderen Hund hingegangen ist, nicht hörte, dann aber doch irgendwann zurück kam, vor seinem Menschen Platz gemacht hat und dann gab es eins mit der Leine. Das sind Situationen, wo ich den Leuten die Hunde am liebsten wegnehmen möchte. Aber ich muss es so sehen, wie meine Frau in ihrem Job. Ich kann nicht alle retten!

Hach ... vielleicht schreibe ich doch mal einen Ratgeber. Ansonsten kann ich nur jedem, der wenigstens versuchen will, mit seinem Hund zusammen zu agieren "Der Hundeprofi" empfehlen. Auch wenn die Sendung vielleicht reißerisch geskripted ist aber die Philosophie von Martin Rütter reicht und da kann man tatsächlich eine Menge lernen.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei Anton für die Möglichkeit eines Interviews. Auf dem Bild unter Antwort 8 seht ihr im übrigen Antons Haustiere. Ist das nicht eine knuffige Bande?
Ich hoffe, ich konnte euch für seine Vakkerville-Reihe begeistern! Lasst sie euch nicht entgehen, sie ist wirklich gut! :)



Kommentare:

  1. Hi Steffi,
    echt schönes Interview, ich liebe Silent Hill auch, der Autor hat echt Geschmack! :D

    Sein Buch klingt auch echt interessant! :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Hi Jessi,

      ich muss zugeben, ich kenne nur die Filme und schäme mich auch ein bisschen dafür. Aber ich denke, ohne das Spiel zu kennen, kommt einem das wahrscheinlich gar nicht so schlimm vor. ;) Vor dem Spiel hatte ich immer viel zu viel Schiss. Allein könnte ich das nicht spielen - da bräuchte ich Gesellschaft. Das ist einfach zu atmosphärisch, ich steiger mich dann nur unnötig rein. *grins*

      Liebe Grüße
      Steffi

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  2. Ein tolles Interview!

    Mir ist der Autor auch sehr sympathisch :D Und die Bücher sind schon ziemlich krass, ich freu mich sehr, dass er noch so viel geplant hat!

    Ziemlich abgefahren und im Moment ja noch so ein bisschen ein Geheimtipp, aber das ändert sich hoffentlich noch :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    Antworten
    1. Hallo Alex,

      ja, abgefahren trifft es auf jeden Fall! Deswegen werde ich auch weiterlesen. Ich habe gesehen, Band 2 hast du bereits gelesen - der wartet noch auf mich. Ich bin schon jetzt gespannt, was nach dem Feinschmeckerrestaurant alles passiert. :)

      Liebste Grüße
      Steffi

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  3. Huhu!

    In die "Vakkerville-Mysteries" sollte auch dann wohl mal reinlesen, ich hab extravagante Geschichten mit Geistern und Mystery. :-)

    Ich stelle es mir für einen Autor wirklich sehr praktisch vor, mit einer Psychologin verheiratet zu sein! :-)

    Dieses Schneeflockenmodell finde ich auch sehr interessant. Ich kenne bisher nur Filme, die damit spielen, ich kann mich an keine Buch erinnern, dass immer wieder bei Punkt A anfängt und dann verschiedene Blickwinkel zeigt.

    Für Spiele wie Resident Evil bin ich doch zu schreckhaft, glaube ich! Ich bin bei "Vampire Bloodlines" schon bei manchen Sequenzen tausend Tode gestorben, wenn dir das Spiel was sagt. :-D (Obwohl ich das Spiel unheimlich geliebt habe!)

    Ich hatte mal eine Bekannte, die in den USA als Dog Coach gearbeitet hat, und die hatte auch NIE Geschichten über schlechte Hunde, sondern nur Geschichten über blöde Menschen. ;-)

    Das ist auch genau der Grund, warum ich keinen Hund habe: ich wäre durch meine MS oft gesundheitlich nicht in der Lage, wirklich jeden Tag ausführlich mit dem Hund spazieren zu gehen, und auch an Tagen, wo es mir eigentlich gut geht, überschneiden sich die Arbeitszeiten von meinem Mann und mir zum Teil so, dass der Hund stundenlang allein zuhause wäre. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber ich würde einem Hund keinen Gefallen damit tun, auch wenn ich ihm sonst viel Aufmerksamkeit und Liebe schenken würde.

    Sehr schönes Interview!

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    Antworten
    1. Hallo Mikka,

      ja, ich finde genauso wie du, dass es äußerst praktisch sein muss - zumindest für das Schreiben - eine Psychologin/einen Psychologen in der Familie zu haben. ;)

      Du hast Recht. Ich erinnere mich auch nicht wirklich an ein Buch, in dem alle Erzählstränge auf ein Ereignis und einen Ort zusammenführen.

      "Vampire Bloodlines" kenne ich nicht, aber ich stehe auch auf gruselige Spiele, aber eher in Richtung Point & Click. Bei dem ich dann nicht wirklich kämpfen/schießen etc. muss. *lach* Trotzdem bin ich dabei immer super schreckhaft.

      Die viele Zeit, die ein Hund benötigt, ist auch bei mir das K.O.-Kriterium. Ich und mein Mann sind täglich mindestens 8 Stunden nicht zu Hause. Das wäre die Hölle für einen Hund.

      Danke für das Teilen für deine Kreuzfahrt! :D Die schaue ich mir doch gleich mal an! ;)

      Ganz liebe Grüße
      Steffi

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